Das Wichtigste in Kürze
  • Durch Einkochen kannst Du Obst, Gemüse oder auch Saucen haltbar machen.
  • Einkochen ist eine bewährte Methode um Keime durch Hitze abzutöten.
  • Eingekochte Lebensmittel sind mehrere Monate haltbar. (Abhängig von der maximalen Temperatur auch länger.)
  • Du brauchst nicht zwingend einen Einkochautomaten.
  • Hygiene ist das A und O beim Einkochen.

Einkochen RatgeberEinkochen klingt für dich nach Omas besten Geschichten? Ok, kein Ding. Aber ich find‘ Einkochen super. Aber Hand auf’s Herz: Ich stehe nicht das ganze Jahr in der Küche und erfreue mich an meinem sperrigen Einkochautomaten. Aber mit dem Weck-Automaten, den ich vor einigen Jahren beim Entrümpeln gefunden habe, probiere ich jedes Jahr im Herbst ein paar alte Rezepte aus.

Mir gefällt es, das altbekannte Techniken zur Haltbarmachung in irgendeiner Form weiter bestehen. Egal ob Einkochen, Fermentieren (Milchsäurevergärung), Einzuckern oder Lufttrocknung mit dem Dörrautomat.

Und damit bin ich nicht allein: Chutney und Marmelade selber kochen liegt seit einigen Jahren im Trend – sowohl im ländlichen Raum und auch in der Großstadt.

Klar, wir können alle einfach in den Supermarkt gehen. Aber aus den vielen Tomaten vom Nachbarn eine eigene Tomatensauce einwecken und den Kindern zeigen, was alles möglich ist. Ja, das hat schon was. Einkochen hat auch nichts mit Restverwertung zu tun. Ganz im Gegenteil. (Spoiler: Nimm kein gammliges Obst. Mehr dazu bei meinen 5 größten Einkoch-Fails.)

Achso ja, richtig gelesen. Einkochen mit dem Einkochautomaten. In diesem Beitrag geht es ganz allgemein um das Einkochen. Du bekommst einen Überblick was alles möglich ist und ich verrate Dir auf was Du besonders achten musst.

Hier findest Du mehr Infos zum Einkochautomat.

Was interessiert Dich?

Wie funktioniert Einkochen?

Es gibt ja Einkoch-Enthusiasten, die Äpfel, Tomaten, Kürbis und gefühlt jedes Obst und Gemüse einkochen und so tun, als wäre das Rocket Science. Ich benutze zum Einkochen einen Einkochautomaten – einfach weil es bequemer ist und gut funktioniert.

Gelegentlich verwende ich die Begriffe Einwecken und Einmachen synonym zu Einkochen – einfach aus Gewohnheit. Das ist streng genommen nicht ganz korrekt: Beim Einmachen werden gekochte Lebensmittel, zum Beispiel Tomatensauce oder Apfelkompott, in Einmachgläser gefüllt.

Einkochen

Das hindert Dich aber nicht daran, die Tomatensauce für längere Haltbarkeit noch einmal einzukochen.

Ich halte es beim Einkochen eher „klassisch“ und nutze den Einkochautomat vorwiegend für das Einkochen von Obst. Besonders im Herbst gibt es da viel zu tun und der Gemüseschneider wird an die Belastungsgrenze gebracht. (Ich benutze den Gemüseschneider Nicer Dicer.)

Brauche ich zum Einkochen einen Einkochautomat?

Als Einkochen wird das Haltbarmachen von Lebensmitteln durch Erhitzen bei circa 75 – 100 Grad Celsius bezeichnet. Beim Sterilisieren werden 100 Grad Celsius erreicht. Beim Pasteurisieren hingegen liegt die Temperatur unter 100 Grad. In dieser Definition steht nicht: „Verwende auf jeden Fall einen Einkochautomaten, sonst funktioniert das nicht !!!11elf“

Du brauchst keinen Einkochautomaten. Ein sehr großer Topf oder ein Schnellkochtopf geht auch. Aber damit sind auch ein paar Nachteile verbunden. Du hast keine integrierte Temperaturanzeige und Temperaturautomatik.

Wenn Du einen Kochtopf nimmst, besorg‘ Dir noch ein Gitter  oder zumindest ein Tuch, damit die Weckgläser nicht auf dem Topfboden stehen. Aber es funktioniert.

Nachhaltigkeit bedeutet für mich auch, nicht alles neu kaufen zu müssen. Vielleicht kannst Du dir in deiner Nachbarschaft ein Gerät ausleihen, denn die meiste Zeit des Jahres steht dieses Ungetüm nur im Keller.

Grundsätzlich erleichtert ein Einkochautomat es aber spürbar, die Ernte aus dem Garten zu konservieren. Naja, und Du kannst 20 Liter Glühwein warm-machen. (Koala-Tipp!)

Ich benutze den Einkochautomat zum Einkochen von hartem Obst und Gemüse. Äpfel, Birnen und Quitten. Eben das, was bei mir hier regional wächst. Seltener Gemüse wie Rote Beete, Kürbis oder Tomaten. Das Eingemachte ist mehrere Monate haltbar und füllt nach und nach meinen Vorratskeller.

WECK Einkochautomat, Einweckautomat mit 2-fach Emaillierung zur hervorragenden Wärmeisolierung, Präzisionsthermostat, geschlossener Topfboden, Entsafter, Entsafterschaltung, zum Einkochen von Obst und Gemüse, Einkochvollautomat, Überhitzungsschutz, ca. 2000 Watt, Ø 36 cm, 29 Liter Fassungsvermögen, Zeitschaltuhr, Einlegerost, für ca. 14 Gläser,
  • WECK Einkochautomat, Einweckautomat mit 2-fach Emaillierung zur hervorragenden Wärmeisolierung, Präzisionsthermostat, geschlossener Topfboden
  • Einkochautomat aus 2 Schicht Emallierung, geschlossener Topfboden, macht das zubereiten von Speisen möglich, bedienerfreundliche Temperatursteuerung durch Präzisionsthermostat, ermöglicht Kochen und Warmhalten, konstante Temperaturen mit Hilfe eines Regelthermostates erzielbar
  • Einweckvollautomat mit Entsafterschaltung, 120 Minuten Zeitschaltuhr, Überhitzungsschutz und Kontrolleuchte
  • Zum Einkochen von ca. 14 Gläsern á ca. 1 Liter, Gesamtfassungsvermögen 29 Liter, Einlegerost
  • Lieferumfang: 1 x Einkochautomat, Ø 36 cm, Fassungsvermögen ca. 29 Liter, Einlegerost für ca- 14 Gläser á 1 Liter, Entsafterschaltung, Überhitzungsschutz, 120 Minuten Zeitschaltuhr, Präzisionsthermostat, 2000 Watt, geschlossener Topfboden, Kontrolleuchte

Doch wie geht das jetzt mit dem Einkochen?

Obst Einkochen im Einkochautomat

So klappt das mit dem Einkochen:

  • Um Obst (oder Gemüse) einzukochen, musst Du es zunächst schälen.
  • Schneide es in große Stücke und schichte es ohne Vorkochen in die Einkochgläser.
  • Gib ein wenig Aufgussflüssigkeit hinzu – aber lass nach oben circa 1 cm Platz.
  • Gläser mit einem Auffliegedeckel und Klammern verschließen.
  • Nun stellst Du die Gläser in den Einkochautomaten.
  • Kurz noch nachschlagen, welche Zeit Du einstellen musst.
  • Wasser einfüllen und einschalten.
  • Nach dem Ablauf der Zeit Gläser entnehmen und auf einem Geschirrtuch abkühlen lassen.

So einfach? Ja, so einfach. Wenn Du das einmal gemacht hast, geht es Dir schnell von der Hand. Aber noch bist du nicht ganz fertig.

Wenn das Einkochgut abgekühlt ist, entsteht im Innern der Gläser ein Vakuum. Das solltest Du prüfen, bevor die Gläser in den Keller wandern. Wenn Du die Klammern abnimmst, sollte der Deckel durch den Unterdruck fest am Glas anheften. Das Eingeweckte ist ab diesem Zeitpunkt luftdicht verschlossen und dadurch sehr lange haltbar.

Koala-Tipp zum sicheren Entnehmen der Weckgläser

Um die heißen Gläser aus dem Topf zu entnehmen, solltest Du einen Glasheber verwenden. Das ist praktischer und sicherer als diverse Improvisationen. Der Glasheber von Weck hat sich bewährt und funktioniert im Grunde wie ein Zange. Das Modell passt auf fast alle handelsüblichen Gläser.

Ich empfehle Dir diese Einkochgläser (Komplettset inklusive Gummis).

Einkochzeiten & Temperatur

Ich benutze ein kleines Einkochbuch, wo die gängigen Zeiten drin stehen. Die wichtigsten Infos habe ich auf einen Zettel übertragen, der sich beim Einkochautomaten befindet. Das erspart nerviges Suchen, während ich versuche alles richtig zu machen.

Für Dich habe ich den Zettel in eine schnöde Liste übertragen. Da ich nur regionales Obst und Gemüse einkoche, ist die Liste auch recht kurz.

SorteTemperaturDauer
Äpfel (mehlig)85 °C30 min
Äpfel (fest)85 °C40 min
Birnen (fest)90 °C30 min
Brombeeren80 °C25 min
Erdbeeren80 °C25 min
Johannisbeeren90 °C25 min
Quitten (rrrrichichtig fest)95 °C30 min
Rhabarber95 °C30 min
Tomaten90 °C30 min
Rote Bete80 °C30 min

Fehler beim Einkochen

Du denkst beim Einkochen kann man gar nix falsch machen? Oh, doch. Und das ist doppelt ärgerlich, weil Einkochen insgesamt doch recht aufwändig ist.

Ok, nun aber zu den 5 Fehlern, die Du unbedingt vermeiden solltest. Dann klappt das auch mit dem Einkochen und Du ärgerst Dich nicht mehr.

Drei Jahre Einkochen haben gezeigt, das diese Fehler den Einkoch-Erfolg trüben:

  1. Zubehör nicht kontrolliert
  2. Sauberkeit vernachlässigt
  3. Einmachgut war nicht Ok
  4. Kein Trichter benutzt
  5. Zu wenig Zeit eingeplant

Eigentlich ist damit auch alles gesagt. Nimm Dir Zeit für’s Einkochen, arbeite sauber und benutze nur gutes Obst.

Damit es für Dich aber griffiger wird, drehen wir diese Liste um und machen daraus ein Koala-mäßige Anleitung:

Einkochen: meine 5 Tipps

Und ich erwähne es gern noch einmal: Es gibt ein praktisches Buch zum Einkochen, wo verschiedene Rezepte drin sind. Dieses Weck Einkochbuch ist wirklich hilfreich, denn hier stehen „die richtigen Zeiten“ drin. Mittlerweile findest Du natürlich auch viele Anleitungen online. Aber das ist eben auch die Krux mit dem Internet: 10 Blogs, 10 verschiedene Zeiten.

Mein größter Fehler beim Start des Einkochens: Einfach mal machen. An einem spät-herbstlichen Samstag-Vormittag dachte ich: Wird schon klappen. Eine Stunde für Quitten. Boah, eine Stunde – das wird ja wohl reichen.

Nein, tut es nicht. (Spoiler: Quitten sind sehr hart, Du benötigst 80 Minuten.)

Meine Erfahrung zeigt: Mit den angegebenen Zeiten aus dem Buch klappt das Einkochen. Bei Interesse findest Du dieses Buch bei Amazon und Dein Buchhändler um die Ecke kann es Dir auch bestellen.

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Ok, das solltest Du vor dem Einkochen unbedingt tun:

  1. Kontrolliere das Zubehör (spröde Dichtungsringe, Riss im Deckel etc.)
  2. Koche die Gläser aus und benutze Essigwasser um die Gummis abzuspülen
  3. Nimm nur gutes Obst (Druckstellen sind Ok, Schimmel nicht)
  4. Verwende zum Einfüllen einen Trichter
  5. Nimm dir ausreichend Zeit (Bester Tipp, ich weiß.)

Kontrolliere das Zubehör

Zum Einkochen benötigst Du neben dem Einkochautomat (oder Einkochtopf) noch Einkochgläser mit Deckel. Früher gab es sogenannte Aufliegegläser. Mittlerweile bekommst Du aber eigentlich nur noch die viel praktischeren „Weck-Gläser“.

(Wahlweise benannt nach dem gleichnamigen Hersteller von Einkochautomaten oder vom Verb „einwecken“. Die Gelehrten streiten sich noch, was früher da war.)

Zu den Gläsern gehören Dichtungsringe und Einweck-Klammern. Das bekommst Du alles als Set, sodass alle Teile zusammenpassen.

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Hast Du noch ein paar ältere Gläser, kann es etwas tricky werden. Denn die alten Gläser haben andere Klammern. In der Handhabung unterschieden sich Gläser in Tulpenform oder in Sturzform jetzt aber nicht wahnsinnig doll.

Bevor es losgeht, solltest Du die Weckgläser und natürlich auch die Deckel und Gummiringe kontrollieren. Alles muss sauber sein und gut passen. Das hat nicht nur etwas mit Hygiene oder Defekten zu tun. Wenn das Glas nicht luftdicht abgeschlossen wird, kann keine Konservierung stattfinden.

Also gründlich kontrollieren!

Spröde Gummis kannst Du aussortieren. In der Vergangenheit war das bei mir die Haupt-Fehlerquelle, da ich einen gebrauchten Automaten inklusive Zubehör verwende. Rückstände im Glas sind natürlich ein absolutes No-Go. Aber dazu gleich mehr.

Koche die Gläser aus und benutze Essigwasser

Ja, nerviges Thema. Aber Hygiene ist beim Einmachen das A und O.

Bevor Du das Einmachgut einfüllst, müssen alle Teile gründlich gesäubert werden. Gläser und Deckel solltest Du dazu mit heißem Wasser übergießen und etwas stehen lassen. Die Gummiringe müssen vor der Benutzung gründlich abgewischt werden.

Ein Einreiben der Gummis mit Essig wird häufig empfohlen. Ich lege die Gummis in heißes Wasser mit ein paar Schuss Essig. Das finde ich etwas angenehmer, weil mich der der Essiggeruch nervt.

Also in jedem Fall heißes Wasser und etwas Essig um die Gläser und Zubehör weitestgehend keimfrei zu bekommen. Auch ganz neue Gläser solltest Du einmal auswaschen.

Nimm nur gutes Obst & Gemüse

Einkochen ist keine Resteverwertung. Das war es noch nie, wenngleich sich dieses Gerücht hartnäckig hält und zum angestaubten Image vom Einkochen dazugehört. (Genauso wenig wie das irgendwas mit Prepping oder Angst vor dem Atomkrieg zu tun hat.)

Versteh‘ mich nicht falsch: Fallobst kannst Du natürlich verwenden. Großzügiges Abschneiden von schimmligen Stellen bei Obst oder Gemüse ist aber keine Lösung, die ich Dir empfehle.

Nutze am besten nur frisches, fehlerfreies Einmachgut für ein gutes Einkoch-Ergebnis. Andernfalls kann es passieren, dass Deine ganze Arbeit umsonst war. Ein wenig Zuckerlösung schadet nicht.

Aus meiner Erfahrung ist das Einwecken von festem Obst und Gemüse vergleichsweise simpel. Also Apfel, Gurke, Birne  – du weißt, was ich meine. Die Profis trauen sich auch an Fleisch (Rouladen) und Pilze. Aber das ist nicht so meine Welt – aber es geht auf jeden Fall.

Verwende einen Trichter

Bevor Du die Gläser in den Einkochautomaten stellst, wische Sie mit einem frischen Tuch sauber.

Beim Einfüllen kann durchaus mal etwas daneben gehen. Das ist ganz normal und auch kein Drama. Zum Einfüllen solltest Du auf jeden Fall einen Trichter verwenden. Es geht natürlich auch eine Kelle und viel Gefühl – aber Du willst ja auch irgendwann fertig sein. So ein Trichter kostet kein Vermögen und ist wirklich praktisch. Ich verwende einen Silikon-Trichter, der für verschiedene Glas-Durchmesser passend ist.

Koala-Tipp zum Einfüllen: Mach die Gläser nicht zu voll. Du solltest mindestens 1 cm Platz zum Deckel lassen.

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Plane ausreichend Zeit ein

Wenn die Gläser im Einkochautomat stehen und nach Rezept eingekocht werden, musst Du dich ein wenig gedulden – auch wenn’s schwerfällt.

Wenn die angegebene Zeit erreicht ist, muss es jedoch schnell gehen. Die Gläser müssen zügig aus dem Automat entnommen werden und auf einem sauberen Tuch abkühlen.

Zum Herausheben solltest Du unbedingt einen Glasheber verwenden. Dieses Teil liegt den Rest des Jahres nur rum – das stimmt. Aber so sind die Hände vor Verbrühungen geschützt und Du kannst beruhigt zugreifen.

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Erst wenn die Gläser komplett ausgekühlt sind, solltest Du die Klammern entfernen und prüfen ob das Glas luftdicht verschlossen ist.

Häufige Fragen zum Einkochen

Die meisten Fragen treten beim Ausprobieren auf: „Wie kriegt man die Gläser wieder aus dem Automaten ohne sich zu verbrühen?“ ist quasi der Klassiker. Aber auch zu den Zubereitungszeiten und der allgemeinen Handhabung gibt es ein paar Fragen.

Welche Gläser zum Einkochen?

Ich empfehle Dir die „klassischen“ Weckgläser mit Gummi und Klammer. So kann Luft entweichen und sich ein Vakuum bilden. Zum Einmachen, also dem Einfüllen von heißem Kompott et cetera, gehen auch Schraubgläser. Beim Einkochen dürfen die Gläser jedoch noch nicht luftdicht abgeschlossen sein. Daher würde ich Dir hier keine Schraubgläser empfehlen. Zudem sind Einkochgläser auch dickwandiger.

Was brauche ich zum Einkochen?

Kurze Antwort: Du benötigst einen sehr großen Topf oder einen Einkochautomat. Zusätzlich Einweck-Gläser und einen Glasheber.
Du kannst es auch ohne den Glasheber probieren. Mir ist das zu heiß und gefährlich.

Wie lange ist Eingekochtes haltbar?

Wenn Du Obst und Gemüse unter 100 Grad Celsius eingekocht hast, kannst Du grob mit 12 Monaten Haltbarkeit rechnen. Wichtig ist neben einer kühlen Lagerung die Kontrolle vor dem Essen: wenn es hörbar „plopp“ macht oder zischt, ist keine Luft eingedrungen und dein Eingewecktes ist noch gut.

Wie lange dauert Einkochen?

Schau in die Tabelle oben oder in Das Weck-Kochbuch – da stehen die Einkochzeiten von diversen Früchten drin. Zusätzlich hast Du natürlich noch die Vor- und Nachbereitung. Bei mir dauert das Einkochen von einem großen Eimer Äpfel einen guten Vormittag.

Kann man auch im Backofen einkochen?

Ich hab‘ das ebenfalls gelesen. Ich halte davon nichts, denn die Temperatur im Backofen zu bestimmen ist ziemlich ungenau. Und beim Einkochen geht es ja um das sichere Haltbarmachen. Also grundsätzlich scheint das Einkochen auf einem Backblech zu funktionieren – aber ich hab das keine Erfahrungen gesammelt.

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