Das Wichtigste in Kürze
  • Grillpfannen aus Gusseisen sind sehr massiv und schwer.
  • Sie speichern die Hitze sehr lange und sorgen für schöne Grillstreifen.
  • Vor der ersten Nutzung müssen diese Pfannen eingebrannt werden. (Gibt aber auch bereits eingebrannte Modelle.)

Grillpfanne aus GusseisenGusseiserne Pfannen sind robust, massiv und ausgesprochen langlebig. In der Handhabung ist so eine schwere Pfanne nicht immer ganz einfach. Das gilt besonders für Grillpfannen aus Gusseisen. Hiermit zauberst Du nicht automatisch richtig schöne Grillstreifen – da gehört schon etwas Fingerspitzengefühl dazu.

Wie das mit den Grillstreifen klappt und welche gusseisernen Grillpfannen ihr Geld wert sind – darum geht es heute.

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Koala, ich will nicht so viel lesen

Ok, bevor hier mein Fanboy-Artikel startet, empfehle ich dir zwei Grillpfannen aus Gusseisen. Einmal von Skeppshult, und einmal von Le Creuset. Warum? Die Skeppshult-Pfanne ist ab Werk eingebrannt und kann zu Hause sofort eingesetzt werden. (Ich schwöre auf die schwedischen Pfannen von Skeppshult.) Die Le Creuset ist ein Tick weniger rustikal, hat eine Emaillierung und ist auch absolut solide.

Achja, nochwas. Die Stiftung Warentest hat Ende 2020 17 Pfannen getestet. Mehr dazu: Welche Pfanne ist die Beste? Spoiler: 2 Pfannen sind durchgefallen, 14 bekamen die Note „gut“.

Gusseiserne Grillpfannen im Check

So eine gusseiserne Pfanne ist insgesamt anspruchslos und pflegeleicht. Du solltest das Gewicht einer solchen Pfanne nicht unterschätzen. Die Dinger sind deutlich schwerer als Pfannen mit einer Teflonbeschichtung. Mehr als 3 Kilogramm sind bei gusseisernen Pfannen eher die Regel, als die Ausnahme.

Grillpfanne aus Gusseisen vor dem Einbrennen

Besonders bei günstigen gusseisernen Pfannen solltest Du die Unterseite vor der Benutzung checken, damit Du dir nicht das Kochfeld zerkratzt.

Das Gewicht der Pfanne ist für gute Bratergebnisse jedoch entscheidend, da die Wärmespeicherung und Hitzeabgabe bei einem massiven Pfannenkörper besser als bei einer Pfanne aus Leichtmetall mit geringer Wandstärke ist.

Durch die typischen Grillrippen am Boden einer Grillpfanne wird die Hitze gut geleitet und es kommt zu den gewünschten Grillstreifen. Da die Eisenpfannen sehr schwer sind, sollte der Griff nicht zu kurz ausfallen.

Holzgriffe sehen toll aus – aber dann kann die Pfanne nicht in den Ofen wandern. 😉 Sind Pfanne und Griff aus einem Stück, ist die Stabilität am höchsten und der Griff kann sich auch nicht lösen. Ein solider Topflappen oder hitze-beständige Handschuhe sind eine sinnvolle Ergänzung.

So klappt das mit den Grillstreifen

Die gusseiserne Grillpfanne kannst Du vor der Benutzung leicht einölen. Die schweren Pfannen müssen langsam erhitzt werden. Bei Wärmestrahlkochfeldern ist das kein Thema. Problematischer sind Induktionskochfelder, die den Pfannenkörper schnell und ungleichmäßig aufheizen. Ist mir mit der Boost-Funktion schon passiert.

Wenn die Pfanne heiß ist, bekommst Du schnell ein schönes Branding. Das ist nicht wahnsinnig kompliziert aber ich hab‘ ein paar Versuche benötigt. Bis die Grillrippen auf Temperatur sind, vergehen schon ein paar Minuten.

Lies hier weiter: Welche Grillpfanne funktioniert mit Induktion?

Die besten Grillpfannen aus Gusseisen

Auf die Pflege kommt es an!

Gusseisenpfanne einbrennenDie Grillpfanne sollte vor der Reinigung etwas abkühlen und auf keinen Fall sofort mit kaltem Wasser ausgespült werden. Dann kannst Du die Grillpfanne kurz mit warmen Wasser ausspülen.

Rückstände einzuweichen ist vollkommen Ok. Aber ein Vollbad muss nicht sein. Wenn es fiese Rückstände gibt, schafft ein Ringreiniger Abhilfe. (Nutze ich gern zur Reinigung vom Dutch Oven.)

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Genauso wichtig wie die eigentliche Reinigung ist das gründliche Trocknen des Materials. Auf keinen Fall eine feuchte Grillpfanne in den Schrank gestellt werden. Hat sich doch einmal etwas Flugrost angesammelt, ist das aber kein Drama. Rost entfernen, leicht einölen, fertig. Du kannst Die Pfanne auch neu einbrennen – das schadet jedenfalls nicht.

Weiterlesen: Gusseisenpfanne einbrennen in 5 Schritten

Ich mag gusseiserne Pfannen denn sie sind richtig robust. Zur weiteren Pflege kannst Du Pflanzenöl oder Einbrennpaste verwenden. Im Gegensatz zu kaltgepressten Ölen, wie Leinöl oder Rapsöl, enthält Einbrennpaste jedoch Paraffin.

Checkliste zur Pflege der Pfanne

  1. Pfannenkörper stets abkühlen lassen und nicht mit Wasser abschrecken.
  2. Die „Patina“ kannst Du durch erneutes Einbrennen erneuern.
  3. Grillpfanne stets trocknen und niemals feucht in den Schrank räumen.
  4. Innenseite der Grillpfanne gelegentlich leicht einölen.
  5. Festen Sitz des Griffs regelmäßig prüfen.
Küchenkoala Signatur

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