Das Wichtigste in Kürze
  • Beschichtete Pfannen sind einfacher in der Handhabung als unbeschichtete Pfannen.
  • Die bekannteste beschichtete Pfanne ist die sogenannte Teflonpfanne.
  • Teflon ist ein Markenname für den Kunststoff PTFE, der 1938 vom Chemiker Roy Plunkett entdeckt wurde.
  • Pfannenbeschichtungen halten leider nicht ewig.
  • Beschichte Pfannen sind nicht giftig – allerdings enthalten Sie zum Teil bedenkliche Inhaltsstoffe.

beschichtete PfanneEs gibt ein paar Themen zu denen irgendwie jeder Mensch eine Meinung hat. Klimawandel, Impfungen oder Pfannenbeschichtungen – um mal ein paar Beispiele zu nennen. Bei diesen Themen gibt es nach meiner Erfahrung immer zwei Lager, die sich gegenseitig nicht grün sind.

Lassen wir mal Klima und Impfung außen vor und schauen uns Pfannen an.

Es gibt einige Unterschiede bei beschichteten Pfannen. Zunächst einmal betrifft das die Wirksamkeit der Antihaftbeschichtung. Das ist gleichzeitig auch der Hauptgrund für den Kauf einer beschichteten Pfanne. Daneben gibt es noch Unterschied bei der Haltbarkeit und dem notwendigen Pflegeaufwand.

In diesem Artikel zeige ich Dir, welche beschichteten Pfannen es gibt. Die Gelegenheit nutze ich gleich um mit einigen Mythen aufzuräumen. (Spoiler: Wenn Du in eine Teflonpfanne reinbeißt, können Deine Zähne kaputt gehen.)

Was interessiert Dich?

Warum überhaupt beschichtete Pfannen?

Ja, gute Frage eigentlich. Warum verwenden wir nicht täglich eine Edelstahlpfanne oder Eisenpfanne? Weil die Handhabung einer Edelstahlpfanne eben nicht so trivial ist. Und eine Eisenpfanne ist schwer und bietet zunächst erstmal keinerlei Antihaftwirkung. Vermutlich hat es auch etwas mit dem höheren Pflegeaufwand bei Eisenpfannen zu tun.

Moderne Pfannen bestehen aus dem Pfannenkörper und einer aufgebrachten Pfannenbeschichtung, der sogenannten Antihaftbeschichtung. Es brennt also weniger oft etwas am Pfannenboden an. Auch wenn Du die Pfannen zu hoch erhitzt.

Versteh mich nicht falsch: Dein Essen ist trotzdem verkohlt und das verwendete Fett beginnt zu rauchen. Aber die Pfanne lässt sich danach vergleichsweise einfach reinigen.

Also machen wir es kurz: Beschichtete Pfannen sind angenehm praktisch und beim Braten musst Du Dir etwas weniger Gedanken machen.

Dafür musst Du dir Gedanken um gesundheitliche Aspekte machen, denn die Antihaftbeschichtungen enthalten zum Teil bedenkliche Inhaltsstoffe.

Die „beste“ beschichtete Pfanne

Zack, gleich hier runtergescrollt, hm? Ok, ich kann das verstehen. Es geht schließlich um eine Pfanne, also was soll das ganze Geschwafel!?

In der Vergangenheit habe ich ein paar Mal die beschichteten Pfannen von Tefal empfohlen. Du weißt schon, Jamie Oliver diese super-duper-smarte Fernsehkoch aus England. Nun rennen mir die Leute nicht die Tür ein und sagen: Danke Koala, diese Pfanne hat mein Leben verändert!!!11elf

Aber ich höre zumindest nichts Schlechtes.

Also um es kurz zu machen: Die beschichtete Tefal-Pfanne funktioniert sehr gut. Sie hat diesen roten ThermoSpot in der Mitte. Ich brauch‘ den nicht – aber vielleicht findest Du das Ding ja super?

Tefal E43506 Jamie Oliver Pfanne | Bratpfanne | 28cm | Induktion | integrierter Temperaturanzeiger | Antihaft-Versiegelung | Edelstahl
  • Hochglanzpolierter Edelstahl
  • 6-Lagen TEFAL Prometal Pro Antihaft-Versiegelung mit Hartgrundierung und Top Coat
  • Der weltweit erste in die Pfanne integrierte Temperaturanzeiger, welcher anzeigt wann die Pfanne die richtige Brattemperatur hat
  • Starker induktionsgeeigneter Kapselboden und Schüttrand für tropffreies Ausgießen
  • Genieteter, ergonomischer Profi-Edelstahlgriff mit Silikon-Einlage; Backofen geeignet bis 160°C

Was für beschichtete Pfannen gibt es?

Du kennst sicherlich die sogenannten Teflonpfannen. Teflon ist ein Markenname. Richtiger wäre die Bezeichnung „Pfanne mit Kunststoffbeschichtung“. So wie sich Tempo als Synonym für Taschentücher etabliert hat, hat sich Teflonpfanne für Kunststoffbeschichtete Pfannen etabliert.

Beschichtete Pfanne

Daneben gibt es aber noch weitere Pfannen, die beschichtet sind. Aber das bedeutet noch nicht, dass die Pfannen auch eine Antihaftbeschichtung haben.

Ebenfalls bekannt sind Keramikpfannen, die aber nicht aus Keramik bestehen. Stattdessen kommt hier ein Pfannenkörper mit einer mineralischen Beschichtung zum Einsatz. Keramikpfannen haben also zumindest mineralische Bestandteile. Die genaue Zusammensetzung der Beschichtung ist jedoch häufig „Betriebsgeheimnis“.

Unterschiede bei beschichteten Pfannen

Teflon- und Keramikpfannen sind die bekanntesten beschichteten Pfannen. Allerdings unterscheiden sie sich zum Teil deutlich voneinander. Beide haben Vor- und Nachteile.

Kunststoff und Hitzeeinwirkung wird von vielen Menschen kritisch gesehen. Tja, und Keramikpfannen stehen in dem Ruf, das die Beschichtung schnell ihre Wirkung verliert.

Die Frage, welche Pfanne nun besser ist, ist daher nicht einfach zu beantworten. Schauen wir uns die beiden Pfannen doch einmal genauer an:

Teflonpfannen

Die sogenannten Teflonpfannen bestehen aus einem Pfannenkörper mit Kunststoffbeschichtung, die für die Antihaftwirkung verantwortlich ist. Bei der Herstellung hatten Teflonpfannen früher direkten Kontakt mit zwei Stoffen von denen ich der Meinung bin, das sie sehr bedenklich sind.

Hierbei handelt es sich um

  • Polyetrafluorethylen (PTFE)
  • Perfluoroktansäure (PFOA)

PTFE ist der Kunststoff, den wir als Teflon kennen. PFOA könnte man als den Kleber zwischen Pfannenkörper und Beschichtung bezeichnen. Bei der Herstellung von modernen Teflonpfannen kommt dieser Stoff schon lange nicht mehr zur Anwendung.

Das meine Sorge nicht unbegründet ist, zeigt das Verbot von Perfluoroktansäure (PFOA) in der EU ab dem Jahr 2020. Es gibt eine Vielzahl von Artikeln zu diesem Stoff. Ohne Panikmache und sehr sachlich sind die Beiträge vom Umweltbundesamt. (Hier findest Du mehr Informationen zum PFOA-Verbot.)

Doch auch PTFE steht in der Kritik. Auf der einen Seite ist der Kunststoff sehr sicher und stabil. Er reagiert praktisch mit nichts. Allerdings gibt es bei hohen Temperaturen, die in einer Pfanne nun mal entstehen können, Probleme. Es kann zu gefährlichen Ausdünstung kommen, die zu Grippe-ähnlichen Symptomen beim Menschen führen können. (Das wird wenig schmeichelhaft als „Teflonfieber“ bezeichnet.)

Also wichtig: Teflonpfanne nicht leer erhitzen. Und generell solltest Du auf hohe Hitze verzichten und Pfannen nicht unbeaufsichtigt lassen.

Mehr Informationen zu Teflonpfannen findest Du beim Bundesinstitut für Risikobewertung.

Pfannen mit Kunststoffbeschichtungen kriegen schnell Kratzer. Nämlich immer dann, wenn Du keinen Pfannenwender benutzt. Ich empfehle Dir einen Pfannenwender aus Hitzestabilem Kunststoff oder aus Holz – die schmelzen nämlich nicht so schnell. (Fall Du mal etwas weniger aufmerksam bist, weil Du das Rezept durchliest oder den perfekten Winkel für den Instagram-Foto suchst.)

Gemäß BfR ist das Verschlucken von Bestandteilen der Beschichtung unkritisch. Gut zu wissen. Trotzdem eine sehr eklige Vorstellung.

Meine Erfahrung mit Teflonpfannen

Ich hatte viele Jahre eine beschichtete Pfanne von Berndes im Einsatz und war mit ihr sehr zufrieden. Allerdings hat sich vor wenigen Monaten die Beschichtung verabschiedet.

Eine WMF Grillpfanne mit Teflonbeschichtung schlägt sich wacker – kommt aber auch nicht so häufig zum Einsatz. Die Pfanne bietet viel Platz (quadratische Grundfläche 26 x 26 cm)und ich brate hier gern zerkrümelten Tofu an um vegane Bolognese zu machen.

Keramikpfannen

Pfannen mit einer „Keramikbeschichtung“ kommen ohne die beiden PTFE und PFOA aus. Die Beschichtung soll zudem deutlich hitzebeständiger und kratzfester sein, sodass sie nicht abgerieben wird.

Statt PFTE-Antihaftbeschichtung kommt bei diesen Pfannen eine „keramische Beschichtung“ zum Einsatz. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um klassische Kochkeramik.

Ich würde ich an dieser Stelle auch nicht in gute und schlechte Beschichtung trennen wollen, denn irgendwie muss ja auch die Keramikbeschichtung auf dem Pfannenkörper halten. Welche Stoffe hier zum Einsatz kommen, kann kein Laie zuverlässig beantworten.

Die Keramikbeschichtung enthält unter anderem Siliziumdioxid, das als unkritisch eingestuft wird. Daher können Keramikpfannen sehr hoch erhitzt werden und selbst beim Benutzen von Metallbestecken soll die Beschichtungen intakt bleiben.

Ich empfehle Dir jedoch beides nicht. Öl brennt beim Erreichen des Rauchpunktes und die Beschichtung kannst Du schonen indem Du einen Pfannenwender nutzt.

WMF Pfannenwender Kunststoff 31 x 7,5 cm, Brat-/ Grillwender, spülmaschinengeeignet, hitzebeständig bis 270°C, schwarz
  • Inhalt: 1x Wender (Länge 31 cm, Wendefläche 11 x 7,5 cm) - Artikelnummer: 1870897250
  • Material: Kunststoff
  • Dieser praktische Küchenhelfer ist ideal für die Verwendung in antihaft-versiegelten Pfannen und Kochgeschirren
  • Der Spezialkunststoff ist bis 270 ° C hitzebeständig
  • Spülmaschinengeeignet

Im Hinblick auf Antihaftwirkung und Pflege ist die Keramikpfannen der Teflonpfanne nicht überlegen.

Zunächst ist die Antihaftwirkung sehr gut und auch die Reinigung geht leicht von der Hand. Doch viele Nutzer*innen berichten von nachlassender Antihaftwirkung und Problemen bei der Reinigung. Das kann unter anderem mit dem falschen Bratfett zusammenhängen.

Lies‘ Dir gern meinen anderen Artikel dazu durch:

Meine Erfahrung mit Keramikpfannen

Mit Keramikpfannen konnte ich gute und schlechte Erfahrungen sammeln.

Meine Tefal Talent Keramikpfanne mit 32 cm Durchmesser und hohem Rand leistet gute Dienste. (Seit dem Jahr 2015 übrigens. Also bei Veröffentlichung dieses Artikel immerhin schon seit 4 Jahren.)

Wenn meine Schmorpfanne gerade im Einsatz ist, greife ich gern zur Tefal Talent wegen dem hohen Rand. Ansonsten immer dann, wenn ich mehr Platz benötige – zum Beispiel für eine große Gemüsepfanne. In der Praxis benötige ich aber diesen ThermoSpot nicht, der in der Mitte der Pfanne ist.

Tefal C40408 Talent Keramik Pfanne 32 cm, Schwarz
  • Extrem harte und kratzfeste Keramik-Versiegelung
  • Leicht zu reinigen und ideal für: scharfes anbraten - schmoren - knusprig braten
  • Thermo-Spot: Der weltweit erste in die Pfanne integrierte Temperaturanzeiger; Er zeigt an, wann die Pfanne die optimale Brattemperatur erreicht hat
  • Starker Induktionsboden mit eingearbeiteter ferromagnetischer Edelstahlplatte für perfekte Hitzeverteilung und optimale Planstabilitätl Geeignet für alle Herdarten, auch Induktion
  • Lieferumfang: Tefal C40408 Talent Keramik Pfanne mit 32 cm Druchmesser

Andere Modelle haben sich inzwischen verabschiedet und insgesamt überzeugen mich Keramikpfannen nicht mehr. Der Pflegeaufwand ist im Vergleich zu Teflonpfannen deutlich höher. Aber eine weiße Pfanne finde ich grundsätzlich schöner, als eine schwarze Teflonpfanne oder die sehr rustikalen Eisenpfannen.

Pfannen mit DLC-Beschichtung

Bei einer DLC-Beschichtung (Diamond like Carbon) arbeiten die Hersteller mit einem Kohlenstoff, der diamantähnliche Eigenschaften hinsichtlich Temperaturbeständigkeit und Strapazierfähigkeit hat. Solche Pfannen lassen sich höher erhitzen als normale Teflonpfannen.

Die Lebensdauer von Pfanne und Beschichtung soll deutlich länger sein, als bei anderen antihaftbeschichteten Pfannen mit Aluminiumkörper. Die DLC-Beschichtung ist säurebeständig und geschmacksneutral.

Pfannen mit Emaillebeschichtung

Die Beschichtung von metallischen Oberflächen mit Emaille ist im Sanitär- und Küchenbereich schon lange bekannt. Vor ein paar Jahren war zu lesen, dass Emaille als Beschichtung von Bratpfannen eine Renaissance erleben würde.

Ähm, naja. Nee. Anscheinend hat sich Emaille bei Pfannen nicht durchsetzen können.

Gründe dafür wären eigentlich genug da. Emaille hat eine hohe Temperaturbeständigkeit, eine gute Lebensdauer und ist vergleichsweise pflegeleicht. Einzig bei der Strapazierfähigkeit gibt es Einschränkungen, denn die Emailleschicht kann absplittern. Dadurch wird eine solche Pfanne unbrauchbar.

Vermutlich ist das auch der Grund, warum wir heute nicht überall Emaillepfannen im Angebot finden.

Eisenpfannen mit Beschichtung

Eisenpfannen gibt es in verschiedenen Varianten. Das Material ist sehr robust und leitet Wärme sehr gut. Aber bevor die Pfanne zum Einsatz kommen kann, muss sie eingebrannt werden. Hierbei soll eine Schutzschicht gebildet werden, die auch in geringem Maß eine Antihaftwirkung hat. Diese Schicht wird mitunter auch als Patina bezeichnet, wenngleich ich das ein wenig unglücklich finde. Eine Patina kennst Du vermutlich von Häusern mit Kupferdächern. Und so richtig schön sieht das ja nun nicht aus.

Zum einbrennen einer Eisenpfanne findest Du die wildesten Anleitungen. Was da nicht alles hoch erhitzt werden soll: viel Öl, Kartoffelschalen, Salz. Aus Rücksicht auf meine Nachbarn und den Rauchmelder halte ich es da eher mit dem mehrfachen erhitzen von Sonnenblumenöl. (Eine ausführliche Anleitung dazu kommt noch, Koala-Ehrenwort.)

doch diese Beschichtung hat ein Problem: sie ist wasserlöslich. Daher muss das Einbrennen nach jeder intensiven Pfannenreinigung wiederholt werden. Oft wird daher empfohlen die Eisenpfanne nur mit einem feuchten Tuch zu reinigen.

Wenn Du die Eisenpfanne nicht selber einbrennen möchtest, greife auf eine Pfanne zurück, die vom Hersteller bereits gebrauchsfertig eingebrannt ist. Es gibt auch Brennpasten. Aber soweit ich das überblicke sind die vorwiegend für gusseiserne Pfannen oder einen Dutch Oven.

Pflegetipps für beschichtete Pfannen

Tu Deine Pfanne auf keinen Fall in die Spülmaschine. Denk nur an die Beschichtung!

Aber halt. Sonntag Abend noch die Teflonpfanne sauber machen? Dein Ernst?

Ok, also bei mir wandern beschichtete Pfannen durchaus in die Spülmaschine. Denn genau dafür hab‘ ich ja eine Spülmaschine.

Und geschadet hat es den Pfannen bisher auch nicht. Allerdings reicht es an den meisten Tagen auch aus die Anihaftbeschichtung mit einem normalen Spülmittel und einem Lappen abzuspülen.

Grundsätzlich versuche ich eher bei mittleren Temperaturen zu braten. Ich bin mir sicher eine beschichtete Pfanne verträgt auch hohe Temperaturen. Sollte sie zumindest, schließlich ist es eine Bratpfanne.

Auf der anderen Seite hat es auch einen Grund, das manche Pfannen günstiger sind. Wo kann der Hersteller sparen? Klar, beim Material. Ein dünner Pfannenboden oder eine insgesamt sehr leichte Pfanne kannst Du schonen indem Du nicht immer die höchste Stufe einstellst.

Ich versuche die Pfannen schonend ineinander zu stapeln. Ich habe bei mir nicht die Möglichkeit die Pfannen aufzuhängen und finde baumelnde Pfannen in der Küche jetzt auch nicht so schick.

Wenn Du Deine Pfannen schonen willst, kannst D auch ein weiches Tuch dazwischen legen. Es gibt auch spezielle Einsatze dafür. Ob die ihr Geld wert sind, wage ich jedoch zu bezweifeln.

Häufige Fragen zu beschichteten Pfannen

Kann ich beschichtete Pfannen mit jedem Herd nutzen?

Pfannen mit Antihaftbeschichtung funktionieren auf einem Gasherd ebenso zuverlässig wie auf Cerankochfeldern oder dem klassischen Herd. Modernen Pfannen haben einen speziellen Pfannenboden mit einem magnetisierbaren Kern. Diese induktionsfähigen Pfannen funktionieren auf allen Herdarten – inklusive Induktionskochfeld.

Fehlt dieser Kern jedoch, kannst Du deine beschichtete Pfanne nicht auf einem Induktionskochfeld verwenden. Achte auf das Spulensymbol, das Induktionsfähigkeit anzeigt. (Spule, Induktion, Physik-Leistungskurs hätte ich mir sparen können.)

Kratzer in der Teflonpfanne – was nun?

Autsch. Kurze Antwort: Schmeiß die Pfanne lieber weg. Die Beschichtung kannst Du nicht reparieren.

Eine beschädigte Antihaftbeschichtung bedeutet zunächst einmal, dass Teile der Beschichtung fehlen. Darunter liegt der Aluminiumkörper der Pfanne. Das ist für sich genommen eher unappetitlich und kein Gesundheitsrisiko. Aber möchtest Du Bestandteile der Beschichtung in deinem Essen?

Koala-Tipp: Verwende in Zukunft lieber einen Pfannenwender.

Sind Teflonpfannen giftig?

Kein Grund zur Panik: Teflonpfannen sind bei richtiger Handhabung nicht gefährlich oder giftig. Die Kunststoffbeschichtung darf aber nicht über 360 Grad Celsius erhitzt werden. In diesem Fall kann es zu Ausdünstungen kommen. Die normale Brattemperatur liegt bei circa 180 Grad.

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