Das Wichtigste in Kürze
  • Wokpfannen sind „der kleine Bruder“ vom Wok.
  • Im Gegensatz zum Wok sind Wokpfannen auch mit Antihaftbeschichtung erhältlich.
  • Eine Wokpfanne bietet viel Platz – allerdings ist der Durchmesser geringer als beim echten Wok.
  • Moderne Wokpfannen funktionieren mit allen Herdarten, während der klassische Wok auf einem Gasherd betrieben wird.

WokpfanneNa, in Asien gewesen und Du kannst nicht genug von dem Essen kriegen? Ok, ein Wok muss her. Aber halt – so einfach ist es nicht. Woks werden über der offenen Flamme verwendet. Die wenigsten Haushalte in Deutschland haben noch einen Gasherd. Inzwischen sind Induktionskochfelder auf dem Vormarsch. (Viele Grüße an dieser Stelle an meine ehemaligen Nachbarn aus dem Studentenwohnheim! Es hat immer sehr lecker gerochen und lustig gescheppert, wenn ihr gekocht habt. #Gaskocherprofis)

Hier kommt jetzt die Wokpfanne ins Spiel: Sie kombiniert die Möglichkeiten des Woks mit der Bequemlichkeit von beschichteten Pfannen. Typisch für diese Pfanne ist der hohe gewölbte Rand des Wok und ein moderner, flacher Pfannenboden, damit es auch auf Induktionskochfeldern klappt.

Du willst nur wissen, welche Wokpfanne die Beste ist? Ich empfehle Dir die Wokpfanne Wuhan von Silit. Der Hersteller gibt 5 Jahre Garantie und die Pfanne ist auch für Induktionskochfelder geeignet.

In diesem Beitrag gehe ich auf alles Wissenswerte rund um Wokpfannen ein. Dazu gehört natürlich ein wenig Input zum Thema Wok aber auch zur Beschichtung und dem Aufbau von Pfannen.

Was interessiert Dich?

Wer braucht eine Wokpfanne?

Ja, berechtigte Frage. Nur weil es Wokpfannen gibt, brauchst Du nicht automatisch eine. Schau‘ mal in deinen Schrank. Wie viele Pfannen hast Du? Eine kleine, zwei mittlere? Vielleicht noch eine Schmorpfanne. Zack, Töpfe dazu, Schrank voll.

Also wozu jetzt noch eine Wokpfanne?

Wenn Du häufig große Mengen Gemüse zubereitest oder von der asiatischen Küche insgesamt begeistert bist, ist eine Wokpfanne eine sinnvolle Anschaffung. Gemüse und Fleisch können in einer Wokpfanne wie im klassischen Wok scharf angebraten werden. Vielleicht ist so eine Pfanne auch interessant, wenn Du gern mal Churros frittierst.

Ansonsten gilt: Kann man schon haben, muss aber nicht sein. Du wirst auch ohne eine Wokpfanne auskommen. Vielleicht ist eine große Pfanne mit hohem Rand eine Überlegung wert. (Oder ein neuer Küchenschrank.)

Kochen mit der Wokpfanne

Zum Braten in einer Wokpfanne ist kaum Öl oder Fett nötig. In Asien wird zum Kochen mit dem Wok vorwiegend Erdnussöl benutzt, weil es sehr hoch erhitzt werden kann. Das Öl wird in die heiße Pfanne gegeben und ebenfalls stark erhitzt. Erst dann werden die Zutaten hinzugegeben.

Übrigens: Lies doch hier weiter: Welche Öle sind zum Braten wirklich geeignet?

Einfach Regel beim Kochen mit dem Wok: Was am längsten benötigt, als erstes in den Wok werfen. Dann am Rand hochschieben und eine kleine Menge Öl dazugegeben, weiter geht’s.

Meiner Erfahrung nach erleichtert eine Wokpfanne das sogenannte „Pfannenrühren“, denn Du benötigst Platz in der Pfanne. In einer flachen Pfanne ist der Platz ziemlich begrenzt. Durch den hohen Rand in der Wokpfanne kannst Du Gemüse hochschieben und den Rest bei großer Hitze unter gleichmäßigem Rühren garen. Dann bleibt alles schön knackig und wenn Du magst, hast Du auch schön scharf angebratenes Fleisch. Wenn mehr Gemüse in deinen Speiseplan holen willst, ist eine Wokpfanne eine gute Option.

Übrigens: Dieses ominöse „styr-fried“ in den thailändischen Speisekarten ist die englische Bezeichnung für Pfannenrühren.

Die Wokpfanne ist eine gute Anschaffung wenn Du gern asiatisch kochen möchtest und noch Platz im Schrank ist. (Ergo: Weniger gute Idee, wenn asiatisches Essen gar nicht Deine Welt ist.)

Wok oder Wokpfanne?

Ein Wok zeichnet sich durch seine halbrunde Form aus. Prinzipiell sieht ein Wok wie eine Halbkugel aus. Die Wände und der Boden sind gleich dick und direkt aus einem Stück gearbeitet. Zwei Henkel oder eine Griff mit langem Stiel erleichtern dem Koch das Hantieren mit dem Gargut und das Bewegen des Woks über der Flamme.

Eine Wokpfanne kannst Du dir wie den kleinen Bruder eines richtigen Woks vorstellen. Ein bisschen kleiner aber auch halbrund. Etwas weniger rustikal, einfacher in der Handhabung. Aufgrund der Beschichtung aber auch empfindlicher als ein richtiger Wok aus Edelstahl oder Gusseisen.
Wokpfanne
Der traditionelle Wok aus Asien besteht aus Gusseisen. Die moderneren, leichten Varianten aus Edelstahl. Eine Wokpfanne ist in der Regel aus Aluminium oder Edelstahl gefertigt und mit einer Antihaft-Beschichtung überzogen. Das führt zu Unterscheiden bei den verschiedenen Wärmeleitwerten.

Während Aluminium Wärme am kürzesten speichert, muss bei Wokpfannen aus Gusseisen rechtzeitig das Gargut entnommen werden und die Hitze unter der Pfanne abgestellt werden.

In der Handhabung unterscheiden sich das Original und die moderne Wokpfanne also wesentlich.

Ein Wok ist für Dich die richtige Wahl, wenn Du gern auf Gas kochst. Greife lieber zu einer Wokpfanne wenn Du eine andere Herdart nutzt. (Also Glaskeramik- beziehungsweise Ceranfeld, Induktionskochfeld oder klassisch Elektroherd.)

Welche Beschichtung gibt es?

Wokpfannen gibt es mit der sogenannten Teflonbeschichtung und Keramikbeschichtung. Daneben gibt es noch die Edelstahl-Wokpfannen, die keine Schutzschicht haben.

Keramische Beschichtungen in einer Wokpfanne gelten als nahezu unzerstörbar. Klingt auch einleuchtend, schließlich wird mit großer Hitze gearbeitet. Diese Pfannen halten größere mechanische und thermische Einflüsse aus, als Kunststoffbeschichtungen (Teflonpfannen).

Antihaftbeschichtungen auf Kunststoffbasis (PTFE) sollen grundsätzlich nicht sehr hoch erhitzt werden. Daher sind Teflon-Wokpfannen nicht zum wirklich scharfen Anbraten geeignet. Auf der anderen Seite funktioniert diese Beschichtung sehr gut und das Pfannenrühren bei circa 180 – 200 Grad Celsius ist auch vollkommen ausreichend.

Der Vorteil einer beschichteten Wokpfanne liegt für mich auf der Hand: Du musst die Pfanne nicht einbrennen und sie ist leicht zu reinigen. 

Die beliebte Wokpfanne von Tefal hat über 1800 Bewertungen bei Amazon. 

Das Einbrennen eines „richtigen“ Woks ist die klassische Art um eine Antihaftwirkung in einem gusseisernen Modell zu erzielen. Ich persönlich bin kein Fan von den gängigen Einbrenn-Methoden. Meistens qualmt es, Kartoffelschalen werden tiefschwarz und es stinkt. Andere schwören hingegen auf die so erzeugte „Patina“ und ich möchte das natürlich niemandem absprechen. (Viele Wege führen nach Rom!)

Die beste Wokpfanne

Also, welche Wokpfanne soll es werden? Die teure, die günstige oder die mit den meisten Bewertungen?

Eine besonders gut bewertete Wokpfanne ist nicht zwangsläufig die beste Wahl. Es kommt immer drauf an, welchen Herd Du verwendest und mit welcher Beschichtungen Du dich am wohlsten fühlst.

Auf Elektro- und Gasherden sind Wokpfannen problemlos einsetzbar. Wenn Du ein Induktionsherd hast, benötigt die Wokpfanne einen speziellen Pfannenboden. Die Eignung für Induktion ist am Spulensymbol erkennbar.

Ich persönlich finde Teflonpfannen eigentlich ganz Ok. Doch in der Wokpfanne will ich bei sehr hohen Temperaturen braten. Das ist mit keramischen Beschichtungen und Edelstahl problemlos möglich. Teflonpfannen würde ich eher für mittlere Temperaturen empfehlen.

Bei den beliebten Tefal-Pfannen ist in der Mitte der Pfanne ein ThermoSpot. Wenn Du das praktisch findest, bist Du mit der Jamie Oliver Wokpfanne gut beraten. Nervt Dich so etwas, greife lieber zu einer anderen Wokpfanne.

Tefal H80519 Jamie Oliver Edelstahl Wokpfanne Wok 28 cm, Induktion Pfanne mit Antihaftbeschichtung, Bratpfanne auch für Induktionsherd, Nachfolgemodell, inkl. Pfannenwender + Pfannenschoner
  • Preis- / Leistungstestsieger mit der Note 1,2 (sehr gut), im Test: Pfannensets verschiedener Hersteller (siehe Foto und Online Ausgabe Jan. 2017 des "Haus Garten Test")
  • Material außen: Extraharter Edelstahl - Material innen: 6-Lagen TEFAL Prometal Pro Antihaft-Versiegelung mit Hartgrundierung und Top Coat. THERMO-SPOT - Der weltweit erste in die Pfanne integrierte Temperaturanzeiger. Er zeigt an, wann die Pfanne die optimale Brattemperatur erreicht hat - Herdarten: Geeignet für Herdarten, auch Induktion - Form: Grand Chef - Farbe: edelstahl
  • PTFE ist ein Material, das in der Chirurgie Verwendung findet - Die Tefal Antihaft-Versiegelung enthalten keine PFOA (Perfluorostansäure) - Die Tefal Pfannen enthalten weder in der Antihaft- Versiegelung noch in Email, Blei oder Cadmium - Die Tefal PTFE- Versiegelung ist recycelbar - Boden: Starker Aluminium Boden für optimale Planstabilität, mit exklusivem Jamie Oliver Logo.
  • Griff : Edelstahlgriff mit Silikon-Ummantelung für rutschfeste Handhabung und Wärmeisolierung - rundum Schüttrand zum einfachen ausgießen
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Wokpfanne für Induktion

Beim heißen Brutzeln mit der Wokpfanne ist es mir wichtig, dass die Pfanne keine Teflonbeschichtung und keinen ThermoSpot hat. Und ich benötige eine induktionsfähige Pfanne. Daher ist mein Favorit beim hektischen Pfannenrühren dieses Modell: Wokpfanne Wuhan von Silit.

Silit Wuhan Wokpfanne Induktion 28 cm, Wok Edelstahl beschichtet, backofenfest
  • Inhalt: 1x Wok Pfanne 28 cm beschichtet - optimal für Herdplatten mit Ø 22 cm - Artikelnummer: 2137263753
  • Material: Rostfreier Edelstahl 18/10 beschichtet. Keramische Antihaftbeschichtung (CeraProtect). Gute Antihafteigenschaften bei wenig Fett. Hitzebeständig bis 400°C, backofenfest bis 250°C
  • Der Wok kann auf allen gängigen Herdarten verwendet werden: Induktionherd, Gas, Elektro, Glaskeramik. Der Boden (SiliTherm) sorgt für eine gleichmäßiger Wärmeverteilung und langer Wärmespeicherung
  • Traditionell asiatisches Kochgeschirr für schnelles, leichtes, fettarmes, gesundheitsbewusstes Kochen. Ideal für scharfes Anbraten von Gemüse, Fleisch und Fisch bei hohen Temperaturen
  • Mit einem Wok erreicht man kurze Garzeiten. Dadurch bleiben Vitamine und Aromastoffe erhalten. Das Gemüse bleibt aromatisch, knackig und gesund. Auch Fleisch und Fisch behalten das natürliche Aroma

Wenn Du überhaupt keine Lust auf eine Beschichtung hast, kannst Du natürlich auch eine gusseiserne Wokpfanne verwenden. Diese Modelle sind allerdings sehr schwer und kommen einem klassischen Wok schon sehr nahe. Im direkten Vergleich würde ich eine Wokpfanne mit Keramikbeschichtung vorziehen, da diese in der Regel einen Leichtmetallkörper nutzen. Allerdings gibt es bei einer Keramikpfanne auch ein paar Dinge zu beachten. Lies‘ Dir dazu gern meinen Artikel durch: Keramikpfanne – Top oder Flop?

Carl Victor - Wokpfanne Wok Gusseisen Pfanne 30 cm mit Holzgriff
  • Wokpfanne aus Gusseisen mit Holzgriff
  • Durchmesser: 30 cm
  • Randhöhe: 8,0 cm
  • Gewicht: 3,2 kg
  • Stellfläche: ca. 15 cm - induktionsgeeignet

Darauf musst Du achten

Die Wokpfanne sollte nicht zu klein sein. Mit 28 cm Durchmesser bist Du auf der sicheren Seite.

In jedem Fall solltest Du dir eine Wokpfanne besorgen, die einen ausreichend langen Griff hat. Nichts ist nerviger als Griffe, die heiß werden! (Ok, gefährlich ist es auch.)

Vernachlässigbar finde ich bei einer Wokpfanne die Länge des Griffs. Ich möchte nicht wild rumschwenken – auch wenn das sicherlich authentischer aussehen würde. Wenn Du mehr der Typ für Küchenakrobatik bist, achte darauf, dass die Pfanne nicht zu schwer ist und der Griff ausreichend lang. Dann klappt das auch mit dem Schwenken!

Ok, ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. Lass‘ mir gern einen Kommentar da und schreib mir dein bestes Wokrezept!

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