Das Wichtigste in Kürze
  • Pfannenwender schützen die Beschichtung von beschichteten Pfannen.
  • Es gibt Pfannenwender aus Holz, Edelstahl und Kunststoff.
  • Ein guter Pfannenwender hält hohen Temperaturen stand.
  • Du solltest circa 8 – 12 Euro für einen hochwertigen Pfannenwender einplanen.

Ich finde, dass ein Pfannenwender eine sinnvolle Anschaffung darstellt. Ganz besonders gilt das für beschichtete Pfannen. Das liegt nicht daran, dass ich zuviel SpongeBob geguckt habe. (Funfact: Der Pfannenwender von SpongeBob heißt Wendy.)

Nein, ich möchte nur gern die Pfannenbeschichtung schonen. Auch wenn die Hersteller von Keramikpfannen nicht müde werden zu betonen, das die harte Beschichtung nicht extra geschont werden müssen. Ich bin da skeptisch.

Pfannenwender

Was interessiert Dich?

Wofür denn überhaupt einen Pfannenwender?

Die Schubladen quillen eh schon über. Und jetzt noch einen Pfannenwender. Muss das sein?

Nein, muss es natürlich nicht. Aber dann brutzel auch nur mit Eisenpfannen. Hast Du eine beschichtete Pfanne (zum Beispiel eineTeflonpfanne) im Einsatz, dann solltest Du einen Pfannenwender benutzen.

Die 3 wichtigsten Gründe für einen Pfannenwender

  1. Ein Pfannenwender schont die Beschichtung
  2. Du kannst dein Essen einfacher wenden
  3. Pfannenwender aus Kunststoff nehmen den Geschmack nicht an

Zerkratzte Pfanne? Nicht mit einem Pfannenwender, denn hier schonst Du in erster Linie die Beschichtung. Je nach Form kann aber auch die Handhabung beim Kochen verbessert werden. Mit einem Pfannenwender kannst Du größere Mengen in der Pfanne bewegen. Ok, fair enough: Dazu kannst Du auch einen Holzlöffel benutzen. Aber Holz kann den Geschmack von Lebensmitteln annehmen oder sich auch verfärben. Beides finde ich nicht so appetitlich!

Wenn Du Fleisch magst, dann kennst Du vielleicht das Problem: Die Pfanne ist sehr heiß und Du bekommst das Schnitzel nicht gewendet. Mit einem Pfannenwender hast Du hierbei keine Probleme. Oder zumindest weniger Probleme – vielleicht hast du ja auch einfach zwei linke Hände.

Welches Material beim Pfannenwender?

Pfannenwender gibt es aus verschiedenen Materialien, die auch alle ihre Berechtigung haben. Tja, die Qual der Wahl. Es gibt Pfannenwender aus Holz, Edelstahl und Silikon. Oder ganz allgemein gesprochen: Aus Kunststoff.

Pfannenwender aus Kunststoff

Grundsätzlich versuche ich so wenig Kunststoff wie möglich zu verwenden. Jap, ein Pfannenwender aus Kunststoff ist da nicht die logische Konsequenz. Allerdings gibt es auch Hitze-stabile Modelle, die durch ihre Form eine bessere Handhabung versprechen und lange verwendbar sein sollen. Zudem können Pfannenwender aus Kunststoff problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden. (Wie ging das nur früher ohne Spülmaschine?)

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WMF Pfannenwender Kunststoff 31 x 7,5 cm, Brat-/ Grillwender, spülmaschinengeeignet, hitzebeständig bis 270°C, schwarz
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Wenn Du eine beschichtete Pfanne verwendest, solltest Du zu einem Kunststoff-Pfannenwender greifen. Ein Modell aus Holz ist für die Beschichtung auch Ok. Da Holz jedoch ein Naturprodukt ist, nimmt es schnell Farbe und Geschmack von Lebensmitteln an. Hier empfiehlt es sich für Fisch und Fleischgerichte verschiedene Pfannenwender zu nutzen.

Pfannenwender aus Holz

Pfannenwender aus Holz können auch nicht einfach in der Spülmaschine gereinigt werden, sondern sollten von Hand gereinigt werden. (Hin- und wieder ein paar Tropfen Leinöl zur Pflege schaden sicherlich auch nicht!)

Pfannenwender aus Metall

Auf die Nutzung von Pfannenwendern aus Stahlblech solltest Du verzichten, wenn du beschichtete Pfannen verwendest. Diese Pfannenwender eignen sich eher für rustikale Pfannen ohne Antihaftbeschichtung. (Wok, Gusseisen- oder Eisenpfannen.) Wenn Du also gern rustikal unterwegs bist, schau Dir die Metall-Pfannenwender an. Die gibt es auch mit schönen Holzgriffen.

Pfannenwender in der heißen Pfanne?

Achte unbedingt auf die Hitzebeständigkeit des Pfannenwenders. Beim Braten entstehen häufig sehr hohe Temperaturen am Pfannenboden, die weit über der gefühlten Temperatur liegen.

Moderne Pfannenwender sind Hitzebeständig. Mein Pfannenwender von WMF verträgt Temperaturen bis 270 Grad Celsius. Du solltest den Pfannenwender jedoch trotzdem nicht in der Pfanne liegen lassen und auch nicht am Pfannenrand auflegen.

Und überhaupt: 270 Grad … da beginnt schon das Öl zu rauchen und Du solltest extrem aufmerksam in der Küche sein!

Wenn Du gern heiß brätst, dann lies Dir unbedingt meinen Artikel zum richtigen Bratöl durch: Welches Öl zum Braten?

Das musst Du bei der Auswahl beachten

Die typischen Öffnungen in den Pfannenwendern (Löcher oder Schlitze) sollen sicherstellen, dass beim Wenden des Garguts kein heißes Fett verspritzt wird.

Wenden ist auch ein gutes Stichwort: Pfannenwender aus Silikon sind meistens nicht für große Stück geeignet. Allzu biegsam sollte der Pfannenheber also nicht sein.

Beim Kauf eines Pfannenwenders solltest Du jedoch nicht nur auf das verwendete Material achten. Auch die Haptik und Form des Küchenhelfers ist wichtig: Der Pfannenwender sollte gleichzeitig leicht sein und gut in der Hand liegen. Sehr günstige Modelle erfüllen in der Regel eines der Kriterien nicht.

Wurde weicher Kunststoff verwendet, biegt sich der Pfannenwender beim geringsten Widerstand oder der Griff hat keinen Grip.

Ich habe gegenwärtig ein Modell vom WMF im Einsatz. Der Kunststoff ist relativ fest. Vorher habe ich ein Tefal-Pfannenwender verwendet. Aber leider hat der Griff ein paar unschöne Kerben bekommen und auch die abgeflachte Seite des Pfannenwenders sah mit der Zeit etwas ausgefranst aus.

Daher empfehle ich Dir den Pfannenwender von WMF.

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