BrotbackformMit Brotbackformen verbindet mich seit vielen Jahren eine gewisse Hassliebe. Auf der einen Seite finde ich die Dinger sehr praktisch. Auf der anderen Seite widersprechen Sie meinen hohen Ansprüchen beim Backen. Klingt schräg? Ja, kann ich nachvollziehen.

Deswegen hole ich beim Thema „Brot backen“ mal etwas weiter aus. Das sollte ja klar gehen, schließlich gibt es bei Brotbackformen jetzt nicht wahnsinnig viel zu beachten.

Also hier ganz kompakt, was Du zu Brotbackformen wissen solltest:

  • Kastenformen sind eigentlich ziemlich praktisch.
  • Es gibt Backformen aus Silikon und Metall.
  • So eine Brotbackform kostet kein Vermögen. (Unter 10 Euro.)

Zack, fertig. Bitte, danke.

Ja, Ok. Beim Material gibt es noch ein paar Unterschiede. Am beliebtesten sind die leichten Brotbackormen aus Metall. Aber es gibt auch Backformen aus Silikon oder schwerem Gusseisen mit Deckel.

Obwohl Silikonformen sehr beliebt sind, hab‘ ich da ein paar Bedenken. Insbesondere im Hinblick auf die Temperaturen im Ofen und enthaltene Weichmacher oder sonstige Zusätze.

Was interessiert Dich?

Brauchst Du eine Brotbackform?

Beim Thema Brot backen wird es schnell etwas „elitär“. Alle wollen die besten Brote zaubern und Brotbackformen passen nicht so richtig zu diesem ganzen DIY-Ding.

Für ein gutes Brot brauchst Du natürlich keine Brotbackform. Auch keinen Brotbackstein. Und trotzdem hat beides eine Berechtigung.

Aber im Kern geht’s ja darum, ob Du lieber „freigeschobene“ Brote backen möchtest oder ein Brot aus der Backform vorziehst.

Möchtest Du sehr gleichmäßige Brote backen, die keine dicke Kruste haben, dann ist eine Brotbackform eine sinnvolle Anschaffung. (Böse Zungen nennen das Ergebnis Kastenbrot.)

So ein Kastenbrot hat schon Vorteile. Zum Beispiel wenn Du sehr gleichmäßige Brotscheiben haben möchtest oder wenn der Teig etwas weicher ist. Wenn Du dein Brot auf einem Brotbackstein bäckst, kann sich der Teigling natürlich ganz anders entfalten und erhält eine andere Krume. Das Ergebnis ist also deutlich rustikaler.

So ein Kastenbrot ist also eher ungeeignet, wenn Du ein sehr individuelles Brot backen möchtest. Wozu all die Mühe um dann den Teigling in einen Kasten zu pressen? Aber hier gehe die Meinungen weit auseinander – lass dich nicht verunsichern!

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  • Der Alleskönner. Backen Sie süßes oder salziges Brot oder garen sogar einen ganzen Braten ganz einfach in der universal verwendbaren Backform.
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Sonderfall Brötchenbackform

Eingangs hab‘ ich ja schon erwähnt, dass ich ein eher ambivalentes Verhältnis zu Brotbackformen haben. Denn obwohl ich Kastenbrote nicht mag, finde ich Brötchenbackformen schon sehr praktisch. So gelingen sehr gleichmäßige Brötchen und es gibt beim Frühstück keinen Streit. (Dann wird sich eben wegen Nutella gestritten, oder so.)

Brötchenbackformen gibt es wahlweise aus Metall oder Silikon. Das kennst Du vielleicht von Muffinformen. Grundsätzlich bin ich eher Fan von Metall, denn häufig ist unklar, ob die Kunststoffformen BPA-frei sind.

Eine gute Brötchenform hat kleine Löcher und eine Antihaftbeschichtung. Der Teigling schwitzt also nicht und das Brötchen wird schön knusprig.

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  • Tipp: Heizen Sie das Blech vor Benutzung in dem heißen Ofen vor!

So gelingt das Brot in der Kastenform

Aber zurück zum Wesentlichen: Ohne Teig, kein Brot. Seit der Corona-Krise Backen wieder viel mehr Menschen zuhause ihr eigenes Brot oder Brötchen. Ich find‘ das super. Du musst ja auch nicht gleich mit dem Super-Spezial-Sauerteig anfangen – es geht ja auch einfacher.

Ganz wichtig beim Backen sind ein paar Hilfsmittel und die Kenntnis der gängigsten Mehlsorten.

Neben einem Gärkörbchen aus Peddigrohr empfehle ich dir in jedem Fall eine Teigkarte aus Edelstahl, denn damit ist die Arbeit mit dem Teigling einfach viel entspannter.

Ein einfaches Weizen- oder Dinkelbrot gelingt in einer emaillierten Kastenform in jedem Fall. Wie gesagt, es muss nicht gleich Sauerteig sein. Rezepte für Brote mit Hefe gibt es mehr als genug.

Darauf kommt es an

Im Internet gibt es die wildesten Artikel zum Thema Brotform. Vermutlich hatten die wenigsten Autor*innen jemals wirklich so ein Ding in der Hand gehabt, sondern es geht primär darum die eckigen Dinger anzupreisen. Ok, hier geht es jetzt um nichts Existenzielles. Aber ich würde es schon cooler finden, hin- und wieder mal echte Erfahrungen zu lesen.

Auch wenn das öfter zu lesen ist, solltest Du das Brot nicht in der Backform schneiden.

Klar, man könnte versuchen das fertige Backgut in so einer Form zu schneiden. Aber warum sollte man das machen? Wenn das Brot gebacken ist, nehme ich es doch aus der Form raus? Ist ja schließlich kein Auflauf. Und gleichmäßige Scheiben lassen sich auf einem Brett viel besser schneiden und die Beschichtung der Form wird auch nicht zerkratzt. (Dafür brauchst Du übrigens auch kein Elektromesser.)

Und hier sind wir beim nächsten Punkt: Eine Antihaftbeschichtung in einer Brotbackform ist schon sinnvoll. Das kennst Du sicherlich von beschichteten Pfannen. Ein wenig Mehl oder Stärke vor dem Backen in die Form geben und es kann losgehen. Kein Backpapier nötig und wieder etwas unnötigen Müll eingespart.

Wenn Du häufig Brote mit Sauerteig backen möchtest, solltest Du zu einer sauerteigbeständigen Form greifen. Emaillierte Backformen sind da in jedem Fall geeignet. Bei den Mtallformen lohnt sich ein Blick in die Herstellerbeschreibung. Hier solltest Du Informationen zur Säurebeständigkeit finden.

Also wann ist so eine Brotform sinnvoll?

Wenn Du dich mit deinem Brot nicht so sehr beschäftigen willst oder Du eine „Geling-Garantie“ benötigst, solltest Du den Kauf einer Brotbackform in Erwägung ziehen. Die Lernkurve ist ziemlich flach und die meisten Brotsorten funktionieren in so einer Kastenform ziemlich gut.

Mitunter wird ein freigeschobenes Brot auch mal nicht so gut. Das kann die Laune schon ordentlich runterziehen, wirklich. Insbesondere wenn in den Teig viel Arbeit gesteckt wurde. Lange Geh- und Ruhezeiten, Gärkörbchen, ziehen und falten – und dann ist das Brot fade und langweilig? Sowas nervt.

Allerdings hat so ein Kastenbrot auch den Charme von einem Brotbackautomaten-Brot. Also kantig und klobig. Dafür hast du viele gleichmäßige Scheiben und das ist ja auch nicht verkehrt.

Häufige Fragen zu Brotbackformen

Fragen zu Brotbackformen drehen sich häufig um das Material und die Handhabung. Vieles davon steht irgendwie schon in der Textwüste weiter oben – aber lass‘ uns das gern nochmal aufdröseln.

Gibt es Alternativen zur Brotbackform?

Klar! Du kannst Brot auch ziemlich bequem in einem gusseisernen Topf backen. Häufig wird das im Zusammenhang mit „nicht kneten“ beziehungsweise „No knead bread“ empfohlen. Aber du kannst natürlich auch deinen Teig ganz normal kneten und gehen lassen. Zum Schluss legst Du den Teigling in den gusseisernen Topf und dann ab in den Ofen. Das hab‘ ich auch ein paar mal gemacht – funktioniert prima.

Warum klebt die Brotbackform?

Auch wenn es beschichtete Formen gibt, schadet etwas Mehl als „Trennmittel“ nicht. Du kannst die Form auch einfetten. Auf Nummer Sicher gehst Du, wenn Du Backpapier verwendest. Ich persönlich bin weder Fan von Backpapier oder Fett – aber beides funktioniert.

Welche Brotbackform ist die Beste?

Ich empfehle dir eine Emaille-Brotbackform, die gibt es auch in schönen Farben und versprühen damit nicht diesen „Kasten-Charme“.

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  • Energieeffizientes Gusseisen für optimale Kochergebnisse
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  • Robustes und langlebiges emaillierte Gusseisen für den täglichen Gebrauch: säure- und fleckenresistent, geruchs- und geschmacksneutral

Brauche ich eine besondere Brotbackform für Sauerteig?

Eine moderne Brotbackform ist problemlos für Sauerteig geeignet. Die Hersteller von Metall-Brotbackformen schreiben in der Regel in ihr Angebot, ob die Form sauerteigbeständig ist.

Lass‘ mich gern wissen, ob Du eine Silikon- oder Emaille-Brotbackform nutzt oder dir das zuviel Hokuspokus ist.

xoxo, Koala 🙂

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