Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einer Kräuterschere kannst Du große Mengen Kräuter schneiden.
  • Eine 5-fach Kräuterschere ist eine Alternative zum Wiegemesser.
  • Spitze Kräuterscheren sind für das Beschneiden von Kräutern geeignet.
  • Die Reinigung im Geschirrspüler ist tabu.
  • Eine solide Kräuterschere kostet circa 10 – 15 Euro.
Kräuterschere

Vor einigen Jahren habe ich meine Ernährung in kleinen Schritten umgestellt. Seitdem gibt es wesentlich mehr Gemüse und es insgesamt ist die Ernährung vielseitiger. Am Anfang war ich skeptisch, ob ich das durchhalten würde. (Hat auch nicht immer Spaß gemacht.)

Dank Spiralschneider und ideenreicher Kochbücher hab ich es aber durchgehalten.

Während zuvor eher Fleisch, diverse Pfannen und entsprechend scharfe Messer in meiner Küche dominierten, haben zwischenzeitlich immer mehr alternative Küchenhelfer Einzug in meine Schubladen gehalten.

Leider auch eine Menge Schrott. Bei der Kräuterschere war ich sehr skeptisch. Ist so ein Ding nützlich und funktioniert es dauerhaft?

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Was kann eine Kräuterschere?

Mit einer Kräuterschere kannst Du Schnittlauch, Petersilie, Bärlauch, Basilikum und jedes andere Kraut schnell und einfach klein schneiden.

Ja, ich kann mir Deinen Blick jetzt gut vorstellen. Natürlich brauchst Du dafür nicht zwingend eine Schere.

Der Vorteil einer solchen Schere: Du kannst große Mengen Kräuter in kurzer Zeit zerkleinern.

Bei mir kommt die 5-fach Kräuterschere von Gefu zum Einsatz. Als ich so etwas gesucht habe, gab es zwei Modelle. Das von Gefu und die Schere von Westmark. Mittlerweile gibt es noch einige andere Modelle, die aber alle gleich aussehen. Vermutlich kommen auch alle aus derselben Fabrik in China.

Auch WMF hat eine Kräuterschere im Sortiment, die aber ziemlich futuristisch anmutet. Vermutlich ist diese Schere auch eher dazu gedacht sehr vorsichtig und bedacht Kräuter im Garten zu schneiden.

Kräuterschere im Test

Die Schere von Gefu konnte mich in den letzten Jahren voll überzeugen. Zur Bärlauch-Saison krame ich das Ding ganz hinten aus der Schublade. Die Klingen sind immer noch scharf, rostfrei und schneiden gut.

Die Schere liegt gut und sicher in der Hand. (Ich nutze die rechte Hand. Kann also sein, dass Linkshänder nicht so gut damit klar kommen.) Der Griff ist aus Kunststoff und fühlt sich gut an. Aber nach 20 Minuten Geschnibbel merkst Du das natürlich.

Ich habe in kürzester Zeit fast 1 Kilogramm Bärlauch direkt in die Schüssel meiner Küchenmaschine geschnitten und anschließend zu sehr leckerem Bärlauch-Pinienkern-Pesto weiterverarbeitet.

Wenn ich mir vorstelle, ich hätte das alles mit einem kleinen Messer und einem Schneidebrett erledigen sollen, treten mir gleich Schweißperlen auf die Stirn. Und auch der Fissler Finecut benötigt ein bisschen Zeit für diese Menge, denn der Behälter ist nicht riesig.

Hier hat sich gezeigt, dass die Kräuterschere ein solider Küchenhelfer ist, den ich nicht mehr missen möchte.

Reinigung der Kräuterschere

Die Reinigung mit dem sogenannten Reinigungskamm und etwas fließendem Wasser ist fummelig. Die Idee dahinter ist sicher gut – aber in der Praxis funktioniert das eher mittel-gut.

Durch den mitgelieferten Reinigungskamm ist die Reinigung der Klingen eigentlich schnell erledigt. Aber es kann schon nervig werden, da Kräuterreste durchaus zwischen den Klingen hängen bleiben. Im Internet liest man ja eine Menge Sachen. Aber ganz im Ernst: Wenn Du jede Menge Bärlauch oder Schnittlauch klein geschnitten hast, dann sieht die Schere danach auch so aus. (Schnipp, schnapp.)

Erster Gedanke: Ab damit in die Spülmaschine. Naja, lass das besser, denn die Schere wird auf diesem Weg schnell stumpf. Bleibende Verfärbungen oder Rost an den Klingen kann ich nicht feststellen.

  • Scharfe Messer aus Edelstahl.
  • Sichere Handhabung. (Vorne stumpf)
  • Relativ einfache Reinigung. (Aber schon fummelig …)

Alternativen zur Kräuterschere

Wenn Du ein Wiegemesser hast, leistet das genauso gute Dienste wie eine Kräuterschere. Du kannst damit ebenfalls große Mengen Kräuter zerkleinern. Oder es funktioniert sogar noch besser, weil Du es problemlos schärfen kannst. (Ein Wiegemsser mit Brett kostet auch nicht mehr als eine Kräuterschere.)

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  • Mehr Aromakick hinzufügen. Zum Hacken von Kräutern und Knoblauch für leckere mediterrane Gerichte und Chilis und Ingwer für feurige Curries verwenden
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  • Es ist klein, leicht zu reinigen und schnell aufzustellen - viel besser als eine sperrige Küchenmaschine

Der kleine Fissler Finecut ist auch prima für Kräuter geeignet. Und das Ding hat schließlich auch viele zufriedene Kund*innen.

Also anscheinend gibt es also durchaus Bedarf für Küchengeräte, die es ermöglichen große Mengen Kräuter zu verarbeiten.

Nützlich oder überflüssig?

Klar, ich brauche nicht ständig eine Kräuterschere. Dafür kostet so eine Schere aber auch kein Vermögen und ich finde sie ziemlich praktisch. In meinen Augen ist das durchaus eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Küchenhelfern.

Aber ich habe auch ein Wiegemesser auf meiner Wunschliste, weil mir das insgesamt etwas vielseitiger erscheint. Die Kräuterschere ist wirklich sehr saisonal und liegt die meiste Zeit des Jahres rum.

Wenn Du öfter Pesto selber machst, frischen Salat zubereitest oder kalte Platten garnierst, solltest Du dir einen Küchenhelfer gönnen.

Denkbar sind für große Mengen Kräuter eine Kräuterschere, Wiegemesser oder der Fissler Finecut.

 

Gefu 12660 Kräuterschere Cutare, Mit Reinigungskamm
  • 5-fach Klinge
  • Aromaschonendes zerkleinern der Kräuter
  • Inkl. Reinigungskamm
  • Spülmaschinen geeignet
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