Das Wichtigste in Kürze
  • Rubs sind Trockenmarinaden, die beim BBQ besonders beliebt sind.
  • Für eine ausgewogene Mischung hat sich die 8-3-1-1 Methode bewährt.

BBQ-Rub selber machenNicht erst seit Ankerkraut sind Gewürzmischungen ein großes Thema.

Ich hab in den letzten Jahren einige Produkte ausprobiert und natürlich auch probiert Gewürzmischungen selber zu machen. Bei den fertigen Rubs von Ankerkraut und Co. stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis für mich nicht.

Gewürzmischungen selber machen ist grundsätzlich nicht sehr schwierig. Das Problem ist die feine Abstimmung der einzelnen Bestandteile.

Darum geht es in diesem Artikel: Was ist der geheime Trick bei den beliebten BBQ-Rubs und wie kann ich sie selber machen?

Was interessiert Dich?

Was macht Rubs so besonders?

Im Sommer grille ich gern, nutze den Dutch Oven und bei viel Zeit schmeiße ich auch mal den Smoker an. Ich bin nicht so tief im BBQ-Game aber die Rezepte auf anderen Blogs lese ich immer mit großem Interesse.

Hier bin ich auch als erstes über Rubs, also „Trockenmarinanden zum einreiben“ gestoßen. Meistens sind die hier genutzten Produkte oder eigenen Mischungen sehr „amerikanisch“ und es wird nicht mit zuckerhaltigem Rub gespart.

Wenn Du dir Rezepte zu Pulled Pork, Spareribs oder Beef Brisket anschaust, dann stolperst Du immer wieder über dieselben Gewürzmischungen mit fantasievollen Namen.

Magic Dust, Cajun Spice Rub oder einfach nur BBQ-Rub und und und …

Klar, viele Würzmischungen haben ihren Ursprung in den Staaten. Der Grund für den hohen Zuckeranteil liegt auch hier: Im Smoker entwickelt sich eine schön karamellisierte Kruste. Mir ist das zu süß – daher habe ich versucht ein BBQ-Rub selber zu machen. Dabei bin ich zunächst grandios gescheitert.

8-3-1-1 Methode nach Alton Brown

Bessere Rubs bekommst Du mit der „8-3-1-1 Methode“. Sie sorgt für das Gleichgewicht zwischen süßen, salzigen und herzhaften Komponenten in Gewürzmischungen.

Die Idee ist simpel:

  • 8 Teile Süßes
  • 3 Teile Salziges
  • 1 Teil Gewürze
  • 1 Teil Kräuter
Ob Du zum messen Teelöffel, Tassen oder große Gläser verwendest, ist vollkommen egal. Das ist nur ein grober Anhalt und hier muss auch keine Küchenwaage zum Einsatz kommen.

BBQ-Rub selber machen

Lass uns als Beispiel einen BBQ-Rub herstellen. Dazu einfach 4 Esslöffel Zucker, 4 Esslöffel Paprikapulver (Edelsüß), 3 Esslöffel Salz und einen Esslöffel granulierten Knoblauch und einen Esslöffel Oregano mischen. Durch die Mengenverteilung (8-3-1-1) schmeckt das schon sehr rund und ich war deutlich zufriedener als mit den vorherigen Versuchen.

Experimentiere ruhig und finde die perfekte Kombination heraus! Bei kleineren Mengen ist das problemlos möglich.

Die Ankerkraut-Kopie

Du wirst nicht auf Anhieb eine perfekte Kopie des beliebten Ankerkraut Magic-Dust-Rubs hinbekommen. Dazu musst Du nämlich die Zutaten auf der Verpackung erst in das 8-3-1-1 Schema übertragen und dann mit den Mengen experimentieren. 

Ich frag dich: Hast Du keine Fragen?
Schreib‘ mir einen Kommentar! Ich freu‘ mich über Fragen & Feedback. Wenn der Artikel hilfreich war, kannst Du ihn auch gerne teilen. Oder ausdrucken und an den Kühlschrank hängen. xoxo

Das klingt jetzt komplizierter als es ist. Ich hab einmal die Zutatenliste des Magic-Dust-Rubs für dich „umgerechnet“.

  • 4 EL Rohrzucker + 4 EL Paprikapulver
  • 3 EL Salz
  • 1 TL geräucherte Chilis + 2 TL geräucherte Paprika
  • je 1 TL Senfmehl, Cumin, schwarzer Pfeffer, Knoblauchpulver
Probier es aus und schreib‘ mir, wie dein eigener Rub war!

 

Küchenkoala Signatur

  1. Top, hier mache ich es mir jetzt gemütlich und bei den Winter BBQ am Balkon studiert und Meinungs Stärker probiert.
    So offene Klarstellung soll und muss auch geteilt werden.
    Jegliche Art von Forschungs Expertise am Misch Zusatz den Spicegamblern zur Verfügung stellen und Boot nehmen statt nur zu ANKERN 🤭🌱📝

    Und bitte liebes Beutel Menschchen, andere Methode dann lasse ich dir Eukalyptus da ✌🏻

    Stefan Hofbauer

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