Das Wichtigste in Kürze
  • Kokosöl ist beim Zimmertemperatur fest.
  • Es enthält viele mittelkettige gesättigte Fettsäuren.
  • Du kannst Kokosöl zum Kochen, Backen und Braten verwenden.
  • 500 ml kaltgepresstes Kokosöl in Bio-Qualität kostet circa 7 Euro.
KokosölKokosöl ist richtig vielfältig. In meinem Umfeld wird das Öl vorwiegend für Haut und Haare verwendet – doch darum soll es hier nicht gehen.

Du kannst Kokosöl auch problemlos zum Kochen und Backen verwenden. Doch Kokosöl ist nicht gleich Kokosöl. Gleichzeitig steht an jeder Ecke im Internet wie gesund Kokosöl ist. Dabei besteht es zum Großteil aus gesättigten Fettsäuren. Wie passt das zusammen?

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Unterschiede beim Kokosöl

Bevor es jetzt zu nerdig wird: Kokosöl ist lecker. Also zumindest das native Kokosöl. Es gibt auch raffiniertes Kokosöl, das ziemlich geschmacksneutral ist. Aber das soll es ja auch sein, denn dabei handelt es sich um ein Öl zum Frittieren. Ich habe schon versehentlich dieses desodorierte Produkt gekauft und war gar nicht begeistert. Es hat keinen Kokosduft und mit ein selbst gemachtes Kokos-Deo riecht mit diesem Kokosöl schnell muffig.

Optisch unterschieden sich beide Sorten nicht und werden mittlerweile überwiegend in Gläsern verkauft.

Mit Kokosöl kochen & backen

Du kannst Kokosöl ganz easy in der Küche verwenden. Kochen, Braten und Backen ist alles möglich. Kommt halt drauf an, ob Du die Kokosnote magst. Brownies mit Kokosöl und Backkakao waren mir viel zu mächtig.

Als Bratfett funktioniert Kokosöl gut. Der Rauchpunkt ist relativ hoch, dadurch kannst Du Kokosöl wie Sonnenblumenöl in der Pfanne verwenden. Die Kokosnote passt natürlich nicht zu jedem Gericht.

Mittlerweile ist die Nachfrage in Deutschland so stark angestiegen, dass es Kokosöl in jedem Supermarkt gibt. Ich greife bevorzugt zum Kokosöl von Alnatura. So aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass ich schon 11, 12 verschiedene Kokosöl-Marken ausprobiert habe.

Wirklich schlechte Erfahrungen habe ich bisher bei keinem Kokosöl gemacht. Lediglich das desodorierte Kokosöl hat mich nicht überzeugt, da es wirklich nur ein Bratfett ohne eigene Note ist.

Lies hier weiter: Jetzt geklärt: Welches Öl zum Braten verwenden?

Kokosöl vor dem Sport

Natives Kokosöl ist ein hervorragender Energielieferant! Ich mische mir gern etwas Kokosöl unter den Smoothie. Nicht jeden Tag, sondern wenn ich später noch ins Fitnesscenter gehe. Ich würde nicht so weit gehen und von einem Powerschub („pump“) sprechen – aber beim Kraftsport fühle ich mich ziemlich vital. Das liegt jetzt sicherlich nicht nur am Kokosöl, sondern hat grundsätzlich etwas mit gesunder Ernährung zu tun.

Lies hier weiter: Fitness Food – gesunde Lebensmittel für deinen Koalakörper

Kokosöl im Smoothie hilft dem Körper fettlösliche Vitamine (zum Beispiel Vitamin E) besser aufzunehmen. Ideal also wenn Du Mango in deinem Smoothie hast oder Lachsfilet zu deinem Salat grillst.

Hartgesottene Koalas trinken auch Bulletproof-Coffee, aber das ist mir dann doch ein Tick zu viel.

Keine Probleme bei der Verdauung

Beim Muskelaufbau kommt häufig Molkeprotein („Whey“) zum Einsatz. Ich nutze mittlerwiele lieber pflanzliches Proteinshakes – aber die hängen mir manchmal sprichwörtlich auch zu Hals raus. wenn ich auf Whey oder Whey-Isolat zurückgreife mische ich in den Shake gern einen Teelöffel Kokosöl.

Das ist etwas aufwändig, weil Kokosöl bei Zimmertemperatur fest ist. Also kurz eine Runde in der Mikrowelle und dann ab in den Shake und schnell trinken. Dadurch ist der Shake leicht verdaulich und Verstopfung, Blähungen und Unwohlsein sind Geschichte.

Ich frag dich: Hast Du keine Fragen?
Schreib‘ mir einen Kommentar! Ich freu‘ mich über Fragen & Feedback. Wenn der Artikel hilfreich war, kannst Du ihn auch gerne teilen. Oder ausdrucken und an den Kühlschrank hängen. xoxo

Ja, aber was ist jetzt mit den gesättigten Fettsäuren?

Gesättigte Fettsäuren haben es bestimmt satt, dass sie immer die „schlechten Fettsäuren“ sind. Durch die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren haben Olivenöl oder Avocadoöl so einen guten Ruf, während Kokosöl oft vorschnell als ungesund eingestuft wird.

Ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn Kokosöl besteht zu einem Großteil aus mittelkettigen gesättigten Fettsäuren. Die jüngere Forschung hat gezeigt, dass diese Medium Chain Triglycerides (MCT) gesund sind.

Diesen Artikel zu mittelkettigen Fettsäuren fand ich sehr aufschlussreich.

Die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure soll sich zudem positiv auf den den HDL-Cholesterinwert auswirken. Kokosöl ist jedoch kein Wundermittel und sollte auch nicht in großen Mengen verzehrt werden.

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Wie viele Kalorien hat Kokosöl?

Ein Esslöffel Kokosöl (10 ml) hat circa 88 kcal.

Wie lange ist Kokosöl haltbar?

Wird das Öl im Schrank aufbewahrt, ist es problemlos 12 Monate haltbar. Du kannst Kokosöl in den Kühlschrank stellen, das ist jedoch grundsätzlich nicht notwendig. Im Sommer aber durchaus erfrischend, wenn Du das kühle Kokosöl zur Hautpflege nehmen möchtest.

Wie sollte Kokosöl gelagert werden?

Kokosöl sollte kühl, trocken und vor Sonnenlicht geschützt gelagert werden. Wenn Du das Öl einfach nur im Küchenschrank lagerst, kann es  an der Oberfläche flüssig und weiter unten im Glas noch fest sein. Das ist unkritisch, aber begeistert bin ich davon nicht.

Ich empfehle dir um die großen 1000-ml-Gläser einen Bogen zu machen. Klar, wenn du viel Kokosöl verwendest, dann ist das schnell aufgebraucht. Preislich ist der Unterschied zwischen 500 und 1000 ml jedoch minimal.

 

 

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