Das Wichtigste in Kürze
  • Brot kannst Du problemlos einfrieren. (Ganzer Laib oder Scheiben, beides Ok.)
  • Eingefrorenes Brot ist circa 6 Monate haltbar.
  • Plane zum Auftauen eines Brotlaibs circa 5 Stunden ein.
  • Tiefgefrorene Brötchen können direkt in den Ofen – Du brauchst sie nicht auftauen.

Brot einfrierenIch mag Brot, wirklich sehr. Nimm‘ mir Nudeln, Kartoffeln und Reis weg. Wird schon gehen. Aber bei Brot hört die Freundschaft auf.

Deutschland rühmt sich ja einer gewissen Backtradition. Tatsächlich gibt es mittlerweile sogar beim Discounter eine stattliche Brotauswahl. Klar, da ist nicht alles ein wahres Geschmackserlebnis – aber immerhin doch ganz Ok. (Nichts ist so geil, wie die Werbung es verspricht.)

Meine Erfahrung zeigt: Diese Brote werden schnell trocken. Egal was ich probiert habe – meistens war das Brot am nächsten Tag nicht mehr so lecker.

Wenn Du einen Teil des Brotes einfrierst, kannst Du dieses Problem umgehen. In diesem Beitrag geht es nicht um die perfekte Brotaufbewahrung, sondern wie Du Brot richtig einfrierst.

Was interessiert Dich?

Brot richtig einfrieren

Du willst Brot einfrieren und bist dir unsicher, wie das am besten funktioniert? Mit meinen 3 Tipps klappt das. Koala-Versprechen!

Ganz wichtig: Es ist natürlich sinnvoll frisches Brot einzufrieren. Altes Brot wird im Gefrierfach auch nicht besser. Aber friere kein selbstgebackenes noch „Ofen-frisches“ Brot ein. Gib dem Brot ausreichend Zeit zum Abkühlen.

Ansonsten entscheiden 2 Dinge darüber, ob Du nach dem Auftauen ein gutes Ergebnis in den Händen hältst: Die Verpackung vom Brot und eine gleichmäßige Temperatur.

So klappt das mit dem Brot einfrieren:

  1. Friere kein altes Brot ein.
  2. Packe das Brot gut und luftdicht ein.
  3. Versuch‘ Temperaturschwankungen zu vermeiden.

Egal ob Du dein Brot in den Gefrierschrank oder in dieses (viel zu kleine) Fach oben im Kühlschrank packst: Lass die Tür nicht zu lange offen.

Ich nutze zum Brot einfrosten in der Regel Gefrierbeutel. Es geht natürlich auch eine Plastiktüte oder ein Brotbeutel aus Baumwolle oder Leinen. Hier kannst Du die Luft gut raus streichen und dein Brot kann durchfrieren ohne auszutrocknen oder „Gefrierbrand“ zu bekommen.

Mit Plastikdosen und Bienenwachstüchern habe ich keine guten Erfahrungen gesammelt. Klar, das ist eine nette nachhaltige Idee. Eine Plastiktüte, die ich immer wieder zum einfrieren verwende, ist für mich jedoch in Ordnung.

Welches Brot lässt sich gut einfrieren?

Ich habe gute Erfahrungen mit gefrorenem Weißbrot und Mischbrot gesammelt. Das Weißbrot in dicken Scheiben hat nach einer Runde im Toaster richtig gut geschmeckt. Kein Vergleich mit dem Toastbrot vom Discounter.

Mischbrote mit höherem Weizenanteil sind ebenfalls gut durchgefroren und haben nach dem Auftauen geschmeckt. Sehr dunkle Brote, zum Teil auch mit Körnern, haben nach dem Auftauen ganz Ok geschmeckt. Liegt vielleicht auch etwas an meiner Präferenz.

Grundsätzlich kannst Du jedes Brot einfrieren.

In Scheiben oder am Stück?

Alles ist möglich: Brötchen, Brotlaib (eventuell halbiert) oder Brot in Scheiben. Am praktischsten finde ich tatsächlich Brötchen, die ich dann relativ bequem aufbacken kann.

Ansonsten friere ich Brot gern in Scheiben ein. Das hat den Vorteil, das ich nicht immer ein ganzes oder halbes Brot auftauen muss. Und wenn es schnell gehen muss, dann können die Scheiben auch eine Runde im Toaster drehen.

Wichtig ist eigentlich nur, dass Du die Scheiben gut und einpackst. 

Wie klappt das mit dem Auftauen?

Gib dem Brot etwas Zeit! Ein ganzer Laib benötigt zum Auftauen bei Zimmertemperatur ein paar Stunden. Ich lege den Laib hierzu auf ein Geschrirrtuch und schlage es leicht ein. Ein Brotbeutel erfüllt den selben Zweck: Feuchtigkeit wird aufgenommen und das Brot wird nicht matschig.

Brotcheiben lassen sich auch direkt im Toaster erwärmen. Gefrorene Brötchen brauchst Du nicht auftauen. Einfach auf einem Backblech in den Ofen geben und ein paar Minuten warten.

Wie machst Du das mit dem einfrieren von Brot und Brötchen? Schreib‘ mir gern ein Kommentar!

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